Unser Anliegen
Viele Ausländerinnen und Ausländer leben und arbeiten seit längerer oder kürzerer Zeit gut integriert und völlig gleichberechtigt mit uns Schweizerinnen und Schweizern zusammen. Völlig gleichberechtigt? Nein, nicht ganz. Bislang ist es nicht gelungen, bezüglich der Einbürgerungspraxis ein offenes und liberales Gesellschaftsmodell zu verwirklichen. So schliessen wir nach wie vor wertvolle "MitbürgerInnen" mit ihren Potentialen von der politischen Mitarbeit aus. Ist das gerechtfertigt? Können wir uns dies länger leisten? Wie stehen überhaupt Demokratie und Staatsbürgerschaft zueinander? Diese Fragen haben wir uns gestellt, und wir haben uns auch gefragt, ob ein Ausländerstimmrecht eine gewisse Integration nicht nur voraussetzt, sondern sie seinerseits weiter verstärken kann. Wir stellen fest, dass Migration eine Tatsache und für den Kanton Glarus von Bedeutung ist. Ohne Zuwanderung erleiden wir einen zusätzlichen Bevölkerungsrückgang, welcher die Standortattraktivität noch weiter vermindern kann (etwa wenn Schulen geschlossen werden).
Warum wir das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer befürworten, erläutern wir im Detail in der Erklärung für ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Glarus und in der Begründung des Memorialsantrags.